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Episode: 055 Staffel: 3 # in Staffel: 09


Kriegerin... Priesterin... Vagabundin
Originaltitel: Warrior... Priestess... Tramp


Erstausstrahlung: 12.01.1998
Buch: Adam Armus & Nora Kay Foster
Regie: Robert Ginty
DarstellerInnen: Ted Raimi (Joxer/),
Macgregor Cameron (Bailius),
Jodie Dorday (Bordellmädchen),
Megan Nicol & Jan Hellriegel (Hestalische Jungfrauen)
Zusammenfassung:
Irgend etwas stimmt hier nicht. Xena als Friedensstifterin, die einem Kriegsherren mit großer Geste ihre Waffen vor die Füße wirft? Kaum überraschend, dass Gabrielle ihren Augen nicht trauen mag. Xena, hilflos auf dem Scheiterhaufen? Gabrielle kann nicht fassen, dass die Freundin sich regelrecht weigert, sich von ihr befreien zu lassen – obwohl sie das nicht daran hindert, es sehr kompetent und einfallsreich dennoch zu tun. Schließlich ahnt sie die Erklärung: Diese Frau sieht nur so aus wie Xena, aber ist in Wirklichkeit.... Diana? Meg? Gar Callisto in Xenas Körper? Aber nein: Eine weitere Doppelgängerin der Kriegerprinzessin tummelt sich in der antiken Welt. Auftritt Leah, Priesterin der hestalischen Jungfrauen! Schon die hilflose Prinzessin Diana und die robuste Herumtreiberin Meg hatten außer der verblüffenden äußeren Ähnlichkeit herzlich wenig mit Xena gemein – aber die moralisierende, frömmelnde und extrem weltfremde Priesterin Leah macht Xena und Gabrielle wirklich schwer zu schaffen. Sie hat keinen blassen Schimmer, dass sie der Spielball für den Priester Bailius ist, der sie und ihre hestalischen Jungfrauen aus dem Weg schaffen will, um die Hestalinnen durch seinen eigenen Kult zu ersetzen. Niemand geringeren als Meg hat er dazu auserkoren, Leah zu ersetzen und Meg, einem profitablen Nebenjob niemals abgeneigt, gibt mit sichtlichem Vergnügen die Priesterin – jedenfalls so lange, bis sie auf Xena trifft, die ihr die Leviten liest. Derweil wird Leah von Gabrielle in Megs Taverne versteckt, die sich als eine echte Lasterhöhle erweist (die offensichtlich von niemand geringerem als Joxer recht häufig frequentiert wird). Und während Meg ausgiebig vom „Messwein“ im Tempel kostet, wird die prüde Leah mit den frivolen Vorlieben der zahlenden Gäste in Megs Taverne konfrontiert... Es kommt, wie es kommen muss: Meg, von Xena in Bailius‘ Pläne eingeweiht, verrät versehentlich Leahs Aufenthalt und eine wilde Jagd auf die Priesterin geht los, in deren Verlauf drei völlig identisch aussehende Frauen Bailius und seine Männer – ebenso wie die Zuschauer - komplett verwirren. Am Ende wird, wie sollte es anders sein, alles gut: Die Hestalinnen sind gerettet und die bisher so moralische Leah gibt freimütig zu, dass Jungfräulichkeit wohl doch keine notwendige Bedingung für ein tugendhaftes Leben ist.


Wissenswertes:
Hestia: Tochter der Titanen Kronos und Rhea; in der griechischen Mythologie die jungfräuliche Göttin des Herdes. In Rom wurde Hestia als Vesta verehrt. Sechs Vestalische Jungfrauen hüteten das heilige Feuer, durften es nicht ausgehen lassen. Sie mussten der Göttin dreißig Jahre dienen und dabei strenge Vorschriften befolgen. Im Gegenzug genossen sie einiges an Vorrechten und wurden in hohen Ehren gehalten.


Unsere Wertung:



  webmaster: pageman@autolycus.de,
  dxf-kontakt: dxf@autolycus.de letztes update: Wed, 12.May.2004