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Episode: 026 Staffel: 2 # in Staffel: 02


Kampf gegen das Schicksal
Originaltitel: Remember Nothing


Erstausstrahlung: 07.10.1996
Buch: Steven L. Sears & Chris Manheim
Regie: Anson Williams
DarstellerInnen: Aaron Devitt (Lyceus),
Robert Harte (Maphias),
Stephen Tozer (Mezentius),
Mark Ferguson (Krykus)
Zusammenfassung:
Xena und Gabrielle besuchen den Tempel der Schicksalsgöttinnen. Xena will dort für ihren toten Bruder Lyceus beten. Als sie und Gabrielle den Tempel vor Angreifern schützen, tötet Xena aus Versehen einen jungen Mann, ein halbes Kind noch. Die Schicksalsgöttinnen gewähren ihr einen Wunsch: Vor lauter Entsetzen darüber, den Jungen getötet zu haben, wünscht sie sich, sie hätte niemals ein Schwert in die Hand genommen. Als sie den Tempel verläßt, ist Gabrielle verschwunden. Statt dessen kommt ihr ihr Bruder Lyceus, jetzt ein junger Mann, entgegen. Die Zeitlinie ist durch ihren Wunsch verändert worden. Doch nur solange, das lassen die Schicksalsgöttinnen sie wissen, bis sie wieder Blut vergießt. Dann wird die vorherige Zeitlinie wiederhergestellt. Xena betritt Amphipolis. Hier muß sie erfahren, daß sie erstens mit Maphias verlobt ist (die Heirat hat sie allerdings schon einige Male verschoben) und daß zweitens ihre Mutter nicht mehr lebt. Da Xena nie ein Schwert in die Hand genommen hat, besiegte der Kriegsherr Cortese einst Amphipolis. Ihre Mutter hat dies nie verkraftet. Am Sarg ihrer Mutter weint Xena, sagt, so habe sie sich wenigstens nie für ihre Tochter schämen müssen. Das Schlimmste aber sei, daß sie ihre Mutter und Gabrielle verloren habe. Trotzdem ist sie bereit, auf dieser Zeitlinie weiterzuleben. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes: Da Xena den Sklavenhändler Mezentius und auch den Kriegsherren Krykus nie zur Rechenschaft gezogen hat, sind diese mächtiger als je zuvor. Die Zentauren als auch die Amazonen wurden besiegt und unterworfen. Was Xena aber noch mehr schockt, ist, daß sie Gabrielle als Sklavin des Mezentius wiedersieht. Natürlich konnte Xena auch die Frauen aus Gabrielles Heimatdorf nicht retten, und so gerieten diese in die Sklaverei. Und natürlich kennt Gabrielle Xena nicht. Sie ist eine zynische, verbitterte, mutlose junge Frau geworden, die Xena mit äußerstem Mißtrauen begegnet. Doch auch auf dieser Zeitebene, unter diesen mißlichen Umständen gelingt eine Annäherung. Xena befreit Gabrielle. Doch ihr Verlobter Maphias, dem es nicht gefällt, daß Xena und Lyceus Pläne gegen die Kriegsherren schmieden, liefert Gabrielle aus - mit dem Ergebnis, daß nicht nur diese, sondern auch Xena und ihr Bruder im Gefängnis landen. Maphias versucht seinen Fehler wiedergutzumachen und befreit die drei. Während des letzten Kampfes gegen Mezentius und Krykus weigert Xena sich immer noch, selbst in den Kampf einzugreifen - bis sie sieht, wie Gabrielle Mezentius kaltblütig tötet. Die Entscheidung ist gefallen - sie nimmt das Schwert, das Lyceus ihr zuwirft, tötet - und ist wieder in der "Gegenwart". Diesmal kann sie es vermeiden, den angreifenden Jungen zu töten, sagt ihm statt dessen, er solle diese zweite Chance nutzen. Gabrielle eilt herbei und wird zu ihrer Verwunderung spontan von Xena in den Arm genommen. "Wofür war das" fragt sie. "Du scheinst mir nicht du selbst zu sein." - "Ich bin mehr ich selbst als je zuvor", sagt Xena lächelnd.


Wissenswertes:
Klotho, Lachesis und Atropos: griechisch MOIRA, lateinisch PARCA, die Göttinen, die über das Schicksal eines Menschen entscheiden, besonders über die Lebensspanne und darüber, wieviel Leid ein Mensch erfährt. Klotho spann den Lebensfaden, Lachesis webte ihn, Atropos schließlich zerschnitt ihn. Die drei erschienen gewöhnlich als Jungfrau, Mutter und alte Frau (Schöpferin, Erhalterin und Zerstörerin).


Unsere Wertung:



  webmaster: pageman@autolycus.de,
  dxf-kontakt: dxf@autolycus.de letztes update: Wed, 12.May.2004